
Eine Übersicht regionaler Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Lasertechnik kann jetzt eingesehen werden.

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Der Bereich Lasermaterialbearbeitung an der Fachhochschule Brandeburg bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, vielfältige Lasertechniken kennenzulernen, zu erproben und für Ihre Anwendungen weiter zu entwickeln. Neben gepulsten Nd:YAG-Bohr und Schweißlasern mit Pulsenergien bis 50 J sind auch Laser für die Mikromaterialbearbeitung vorhanden. Zur umfangreichen Untersuchung und Bewertung der Bearbeitungsergebnisse stehen ein Werkstoffprüflabor, Mikroskopielabor, Mikroschliffe, Härte- und Festigkeitsprüfung sowie Strukturuntersuchungen mit Licht- und Elektronenmikroskopie zur Verfügung.
Die Kooperationsangebote der FH Brandenburg beziehen sich auf folgende Bereiche:
Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) erforscht elektronische und optische Komponenten, Module und Systeme auf der Basis von Verbindungshalbleitern. Diese sind Schlüsselbausteine für Innovationen in den gesellschaftlichen Bedarfsfeldern Kommunikation, Energie, Gesundheit und Mobilität. Leistungsstarke und hochbrillante Diodenlaser, UV-Leuchtdioden und hybride Lasersysteme entwickelt das Institut vom sichtbaren bis zum ultravioletten Spektralbereich. Die Anwendungsfelder reichen von der Medizintechnik, Präzisionsmesstechnik und Sensorik bis hin zur optischen Satellitenkommunikation.
Das FBH ist ein international anerkanntes Zentrum für III/V-Verbindungshalbleiter mit allen Kompetenzen: vom Entwurf, über die Fertigung bis hin zur Charakterisierung von Bauelementen.
Seine Forschungsergebnisse setzt das FBH in enger Zusammenarbeit mit der Industrie um und transferiert innovative Produktideen und Technologien erfolgreich durch Spin-offs. In strategischen Partnerschaften mit der Industrie sichert es in der Höchstfrequenztechnik die technologische Kompetenz Deutschlands.
Für Partner aus Forschung und Industrie entwickelt das FBH hochwertige Produkte und Services, die exakt auf individuelle Anforderungen zugeschnitten sind. Seinem internationalen Kundenstamm bietet es Know-how und Komplettlösungen aus einer Hand: vom Entwurf bis zum lieferfähigen Modul.
georg.weigelt@izm.fraunhofer.de
Das Fraunhofer IZM arbeitet gemeinsam mit der Industrie an der Entwicklung und Umsetzung neuer Konzepte für die Aufbau- und Verbindungstechnik (Electronic und Photonic Packaging) für miniaturisierte und hoch integrierte Produkte. Mit seinem Angebot stellt das Institut die Verbindung zwischen den Anbietern von Komponenten (z.B. Laserdioden-Hersteller) und den Herstellern technischer Systeme (z.B. Medizingeräte) her.
Im Bereich der optischen Technologien fokussiert das Fraunhofer IZM auf kostenoptimierte Aufbau- und Verbindungstechniken. Dabei werden optische und optoelektronische Komponenten (Laserdioden, LED, Photodioden, ...) je nach Anforderung auf und in einem Substrat (etwa durch flussmittelfreies Löten, Embedding, Embossing, elektro-optische Dünnglasintegration) integriert. Diese Schritte führen wir auf Waferebene wie auch auf Leiterplattenebene durch.
Im Einzelnen umfassst das Angebot:
Ziel ist es dabei, etablierte kostengünstige Aufbau- und Verbindungstechnologien (AVT) auf die optoelektronische und photonische AVT zu übertragen: Wafer-Level Test und Burn-In, Wafer Level Packaging, großformatige Substrate, Oberflächenmontage und Selbstjustageprozesse unter Verwendung von Standard-Equipment.
fachbereich@physik.fu-berlin.de
Die GFaI ist eine gemeinnützige Forschungsvereinigung.
Mit ca. 100 Mitarbeitern werden in der GFaI wissenschaftliche Projekte bearbeitet sowie FuE-Aufträge und -Dienstleistungen durchgeführt. Die GFaI organisiert die industrielle Gemeinschaftsforschung (Programm des BMWi) auf dem Gebiet der angewandten Informatik im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. (AiF) und ist An-Institut der Beuth Hochschule für Technik Berlin sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Ca. 100 Firmen und Einrichtungen sowie rund 100 Personen sind GFaI-Mitglied. Tätigkeitsfelder der GFaI sind:
In vielen erfolgreichen Kooperationen mit KMU, Forschungseinrichtungen und großen Unternehmen hat sich die GFaI als verlässlicher Partner für industrienahe FuE bewährt. Referenzen sind u. a. Aufträge von BMW, Bosch, der Bundesdruckerei, Daimler, der Deutschen Flugsicherung, KERAMAG, Liebherr, Porsche, Rolls-Royce Deutschland, Saint-Gobain Rigips, Siemens, ThyssenKrupp Steel, VW sowie von Bundes- und Landesbehörden.
Praxisorientierte BA - und Masterausbildung
Laborausbildung in Fügetechnik, Montage und Werkstoffprüfung
Laborausrüstung:
Gemeinnützige externe Industrieforschungseinrichtung, Durchführung von Projekten im Bereich der Grundlagenforschung und angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und speziell der Röntgenphysik und -technik. Kernkompetenz: Prozessnahe Röntgenanalytik; Photonische Kristallfasern für Laseranwendungen.
Durchführung von Workshops, Konferenzen und Ausstellungen auf diesen Gebieten auch zur Weiterbildung, unter anderem seit 2001 alle zwei Jahre die Fachtagung PRORA "Prozessnahe Röntgenanalytik" mit Industrieausstellung führender Gerätehersteller, Teilnahme von Fachleuten aus Deutschland und Europa.
The Max-Born-Institute for Nonlinear Optics and Short Pulse Spectroscopy (MBI) conducts basic research in the field of nonlinear optics and ultrafast dynamics of light-matter interactions. It pursues applications which emerge from this research. Ultrashort pulses in a wide spectral range from the far-infrared to hard x-rays, nonlinear phenomena and high intensities are key aspects of this mission for which lasers are both a topic and a tool of research.
The MBI is involved in a large variety of cooperative research projects with universities, research institutions and industrial partners. It offers its facilities and scientific know-how to external researchers within the framework of a guest program.
Schwerpunkte:
Entwicklung neuer organischer Materialien für opto-elektronische, elektro-optische und nichtlinear-optische Bauelemente, Kohlenstoff basierte Funktionsschichten, Herstellung und Charakterisierung von Materialien und dünnen Schichten, Laseranwendungen in der Materialbearbeitung, Plasmatechnologie/Dünnschichttechnologie
Leistungsangebot:
Lineare Transmissions- und Emissionsspektroskopie, Charakterisierung nichtlinearer optischer Eigenschaften (SHG, THG, Pockelseffekt, Kerreffekt), Rastersondenmikroskopie (Atomkraftmikroskopie und Scanning Tunneling Mikroskopie), Rasterelektronenmikroskopie mit EDX, Digitale Mikroskopie, Metallografische Präperations- und Untersuchungsmethoden, Ionenfeinstrahlanlage (FIB, focused ion beam), Ellipsometrie, Surface-Plasmonen-Spektroskopie, M-Linienspektroskopie, Laserschneiden, Laserablation, Laserdeposition, Plasmaaktivierung, -reinigung, -beschichtung von Oberflächen, Synthese von niedermolekularen Verbindungen, konjugierten Polymeren und Chromophoren, Spincoating, Lagmuir-Blodgett-Technik, Hochvakuum-Beschichtung, Vakuum-Depositions-Polymerisation, Strukturierung dünner Schichten.
Die Schwerpunkte der Arbeiten liegen in der Erforschung, Entwicklung und Charakterisierung neuartiger optoelektronischer und elektronischer Bauelemente. Dazu gehören die Modellierung und Herstellung (Wachstum und Prozessierung) in modernen Reinsträumen. Die Palette der Bauelemente umfasst direkt modulierte Laser, modengekoppelte Laser, Halbleiter-Verstärker, oberflächenemittierende Laser (VCSEL) sowie Kantenemitter mit hoher Ausgangsleistung und Brillianz. Die Charakterisierung dieser Bauelemente im gepulsten und Dauerstrichbetrieb ist ebenso möglich wie Hochfrequenztests bis 160 GHz. Die wissenschaftliche Neuausrichtung des Instituts im letzten Jahrzehnt in Richtung Nano-Physik, -Photonik und -Technologie führte in diesem Gebiet zu einer Spitzenstellung in der internationalen Forschung ("Scientific Citation Index").